Depression Symptome: Betroffene wissen nicht mehr weiter

Menschen, die unter Depression Symptomen leiden, ist alles zu viel. Für ihre Arbeit benötigen sie länger als gewöhnlich und schieben unangenehme Arbeiten gerne auf.

Hobbys, Interessen und verschiedene Tätigkeiten, die früher noch Spaß bereitet haben, geben Betroffene vielfach auf, denn sie haben keine Freude mehr daran.

In der Folge kapseln sie sich immer mehr ab und isolieren sich von ihrem sozialen Umfeld, weil sie sich selbst als Belastung empfinden.

Ein Mensch, der unter einer depressiven Verstimmung leidet, fühlt sich so, als wenn eine zentnerschwere Last auf seinen Schultern ruhen würde. Jede noch so kleine Anstrengung, die mit einer körperlichen oder geistigen Betätigung verbunden ist, kostet ihn schier übermenschliche Überwindung. Vor allem das Aufstehen am Morgen erscheint für Betroffene als nahezu unüberwindliche Aufgabe. Entsprechend möchten Personen, die über Depression Symptome klagen, die denen von einem Chronischen Erschöpfungssyndrom nicht unähnlich sind, den ganzen Tag im Bett verbringen und sich die Decke über den Kopf ziehen. Selbst einfachste Aufgaben, wie Zähneputzen oder das Zubereiten eines Frühstücks fällt betroffenen Personen sehr schwer und wird nur widerwillig und schleppend erledigt. Diese Symptomatik erinnert vielfach an ein Burn-Out-Syndrom. Tatsächlich ähneln sich Depression Symptome und Burn-Out-Symptome in mancher Hinsicht.

Wann muss eine Depression behandelt werden?

Es ist vollkommen normal und liegt in der Natur eines Menschen, deprimiert bei Verletzungen, Verlusten oder Enttäuschungen zu sein. Der Gang zu einem Psychotherapeuten ist jedoch empfohlen, wenn sich Depression Symptome über Wochen oder Monate hinweg ziehen und Betroffene nicht in der Lage sind, ihren alltäglichen Aufgaben nachzugehen. Ebenso sollte ein Facharzt zu Rate gezogen werden, wenn Betroffene infolge ihrer Depression Symptome zu Suizidgedanken neigen oder regelmäßig Stimmungsaufheller einnehmen.

Selbsthilfe bei Depression Symptomen

Tipp 1: Gehen Sie mit sich selber nicht allzu sehr ins Gericht. Haben Sie entsprechend Nachsicht mit Ihrer aktuell schlechten körperlichen und seelischen Verfassung. Momentan sind Sie körperlich und seelisch vielleicht nicht auf der Höhe, Sie wissen jedoch, dass sich dies irgendwann auch wieder ändern wird. Natürlich ist es verständlich, dass Sie oftmals von sich selbst enttäuscht und deprimiert über Ihre Kraftlosigkeit sind. Mit negativen bzw. selbstabwertenden Gedanken werden Sie Ihre Depression Symptome jedoch noch verschlimmern. Es existiert kein Grund, sich selbst wegen einer Depression zu verurteilen. Sie sollten sich klarmachen, dass Sie im Augenblick vielleicht verzweifelt oder traurig sind, dass Ihre Depression jedoch auch wieder vorübergehen wird. Sehen Sie Ihre aktuelle gesundheitliche Verfassung wie das Warten auf die ersten warmen Frühlingsstrahlen. Auch hier benötigt es in einem harten Winter Geduld, ehe der Frühling Einzug halten wird.

Tipp 2: Rom ist bekanntlich nicht an einem Tag erbaut worden. Setzen Sie sich daher kleine Ziele für jeden Tag und haben Sie Geduld mit sich. Eine Überforderung, die entsteht, wenn Sie mehr von sich verlangen, als Sie im Moment bewältigen können, werden Ihre Depression Symptome noch weiter verschlimmern. Hilfreich in diesem Zusammenhang ist es, sich kleine Tagesziele zu setzen und kleinere Aktivitäten zu planen. Wenn Sie dies erreicht haben, belohnen Sie sich mit einer Kleinigkeit. Dies motiviert und hilft Ihnen dabei, Ihren Alltag weiterhin zu bewältigen.

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