Was tun bei Schwindelgefühl und Übelkeit?

Schwindelgefühle stellen für den Betroffenen stets eine Belastung dar. Umso unangenehmer werden Schwindelattacken jedoch, wenn sie von Übelkeit oder anderen Symptomen, wie etwa Kopfschmerzen oder Benommenheit begleitet werden.

Um die richtigen Maßnahmen bei Schwindelgefühl und Übelkeit einleiten zu können, muss man zunächst herausfinden, um welche Art von Schwindel es sich beim Betroffenen handelt.

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Was hilft bei HWS-Schwindel?

Vom sogenannten HWS-Syndrom ist die Halswirbelsäule getroffen, die Beschwerden im Nacken- und Halsbereich hervorruft. Zu diesen Beschwerden zählen neben Kopfschmerzen auch Schwindelattacken.

Bei der Halswirbelsäule handelt es sich um ein sehr bewegliches Knochenkonstrukt, das aus den sieben obersten Wirbeln der Wirbelsäule sowie ihren Bandscheiben besteht. Aufgrund von Verletzungen oder Verschleiß kann sich im Laufe der Zeit ein HWS-Syndrom entwickeln. Hierbei können Nervenwurzeln im Bereich der Halswirbelsäule in Mitleidenschaft gezogen sein. Charakteristisch für diese Krankheit ist eine ganze Reihe an Beschwerden im Nacken- und Halsbereich, die sich jedoch auch auf andere Körperpartien auswirken können.

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Der gutartige Lagerungsschwindel

Beim sogenannten Lagerungsschwindel treten die Beschwerden auf, wenn die Betroffenen den Kopf zur Seite neigen. Diese Form des Schwindels wird auch als Kopflageschwindel bezeichnet.

Gekennzeichnet ist der Lagerungsschwindel durch kurze, aber heftige Schwindelanfälle, bei denen der Betroffene das Gefühl hat, dass sich die Umgebung um ihn herum dreht. Diese Schwindelanfälle treten häufig beim Aufstehen oder Aufrichten nach dem Schlaf oder beim Herumdrehen im Bett auf. Insbesondere in den ersten Wochen sind neben Schweißausbrüchen und Angstgefühlen auch Übelkeit und Erbrechen möglich. In den meisten Fällen löst dieselbe Kopfbewegung die Schwindelattacke aus, sodass die Betroffenen mit der Zeit Strategien entwickeln, um die entsprechende Kopfhaltung zu vermeiden.

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Warum schwindelig beim Aufstehen?

Viele Menschen dürften das Problem kennen: Man liegt oder sitzt ganz entspannt, doch in dem Moment, wenn man dann aufsteht, überkommt einen das Gefühl, der Raum würde schwanken, sich drehen oder bewegen.

Dieses Phänomen kann bereits innerhalb weniger Sekunden schon wieder vorbei sein; es können sich zu den heftigen Schwindelattacken aber auch noch weitere Symptome, wie Sehstörungen, leichtes Taumeln, Schweißausbrüche oder Übelkeit gesellen. Die durch Aufstehen entstandenen Schwindelgefühle werden unter dem Begriff Lagerungsschwindel zusammengefasst.

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Wenn die Psyche der Grund für Dauerschwindel ist

Hinter dem Spruch „Da wird mir ganz schwindlig“ steckt mehr Wahrheit als man zunächst einmal denken mag. Tatsächlich können Phobien der Grund für dauerhafte Schwindelattacken sein.

Manche Menschen klagen von früh morgens bis spät abends über dauerhaften Schwindel. Sie selbst vergleichen dieses Gefühl mit einem permanenten Aufenthalt auf hoher See. Dauerhafter Schwindel kann tatsächlich eine extreme Belastung für die Betroffenen darstellen. Nicht ohne Grund existieren mittlerweile eigene Abteilungen, die sich mit Schwindel-Patienten beschäftigen, sogenannte Schwindelambulanzen. In diesen Ambulanzen zeigt sich häufig, dass als Ursache für den dauerhaften Schwindel keine körperlichen Ursachen vorliegen, sondern seelische.

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Was tun gegen Schwindelgefühle?

Bei Schwindel handelt es sich um ein weit verbreitetes gesundheitliches Problem. Viele Personen hierzulande sind von regelmäßigen oder unregelmäßig auftretenden Schwindelattacken betroffen.

Aus diesem Grund sind Beschwerden im Zusammenhang mit Schwindel nach Kopfschmerzen der häufigste neurologische Grund, einen Arzt aufzusuchen.

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Morbus Menière – Besonders schwere Formen von Attackenschwindel

Bei Morbus Menière handelt es sich um eine Erkrankung, die mit einem besonders schweren Attackenschwindel einhergeht.

Männer sind von dieser Krankheit häufiger betroffen als Frauen; besonders oft tritt diese Erkrankung zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf. Grund für die Schwindelattacken bei dieser Erkrankung ist eine Störung der Produktion der Innenohrflüssigkeit (Endolymphe). Hierdurch kommt es zu einem Überdruck im Innenohr, der mit einem Einreißen feiner Membranen einhergeht, die diese Endolymphe umgeben und sie von anderen Flüssigkeiten im Ohr trennen. Hierdurch wiederum kann es zu plötzlichen Flüssigkeits-Verschiebungen kommen. Die Folge sind gewissermaßen Messfehler, die dann als vermeintlich echte Informationen an das Gehirn weitergeleitet werden. Dies erklärt, warum es bei Morbus Menière neben Schwindelattacken häufig zu einer Schwerhörigkeit kommt, die mehrere Minuten oder sogar stundenlang andauern und bei manchen Patienten täglich, bei anderen wiederum nur einige Male im Jahr auftreten kann.

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Woher kommt anhaltender Drehschwindel?

Sollten Schwindelgefühle über mehrere Stunden oder sogar Tage anhalten und mit Übelkeit, Erbrechen, Augenzittern und dem Gefühl einhergehen, den Boden unter den Füßen zu verlieren, wird von Ärzten die Diagnose anhaltender Drehschwindel genannt.

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Eine vestibuläre Migräne als Ursache für Schwindelattacken

Die vestibuläre Migräne ist die wichtigste Differenzialdiagnose zum Morbus Menière. Bei einer vestibulären Migräne treten Schwindelattacken häufig in Verbindung mit Übelkeit und Erbrechen auf.

Diese Migräneattacken können von mehreren Minuten bis zu einer halben Stunde dauern. Nach Abklingen der Akutphase gesellen sich weitere Symptome wie halbseitige Kopfschmerzen, eine erhöhte Lärm- und Lichtempfindlichkeit, Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Rückzugstendenzen sowie eine allgemeine Verschlechterung bei körperlicher Belastung hinzu. Die Schwindelsymptomatik kann bei einer vestibulären Migräne nur zu Beginn oder auch während der gesamten Attacke andauern. Welche Symptome im Einzelfall vorkommen, ist individuell sehr unterschiedlich und kann von einem starken Drehschwindel vor Beginn der Kopfschmerzen bis hin zu einem dauerhaften Schwindel während der gesamten Attacke reichen.

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Was tun bei Schwindelgefühl – Hausmittel?

Hinter Schwindelattacken können ernsthafte Erkrankungen stecken. Darauf muss an dieser Stelle gleich hingewiesen werden. Es gibt jedoch auf der anderen Seite auch genug harmlose Gründe für das Auftreten von Schwindelgefühlen.

Sollte man öfter unter Schwindelattacken leiden, dann bleibt einem nichts anderes übrig, als den Weg zum Arzt anzutreten. Anhand verschiedener Untersuchungen wird der Arzt herausfinden können, ob den Schwindelattacken eine ernsthafte Erkrankung zugrunde liegt.

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