Burn-Out-Symptome – Rechtzeitig die Notbremse ziehen

Totale Erschöpfung, Antriebslosigkeit und permanente Müdigkeit: Erste Anzeichen für ein Burn-Out-Syndrom können äußerst vielfältig sein. Leidet man unter einem Tinnitus oder unter dauerhaften Schlafstörungen, kann dies bereits für Burn-Out-Symptome sprechen.

In jedem Fall sollte die Notbremse im eigenen Leben gezogen werden, sofern man unter diesen Burn-Out-Symptomen zu leiden hat.

Mitunter können bereits hartnäckige Rückenschmerzen ein Warnsignal für das Auftreten eines Burn-Out sein. Bis heute existiert keine genaue Definition des Burn-Out-Syndroms in der Medizin. Dies macht die Diagnose dieser psychischen Erkrankung so schwierig.

Burn-Out-Symptome sind vielfältig

Beim Burn-Out-Syndrom handelt es sich um eine Erkrankung, die hierzulande immer häufiger auftritt. Dies können verschiedene Studien der Krankenkassen belegen. Hieraus geht deutlich hervor, dass die Fehlzeiten an Arbeitsplätzen aufgrund von Burn-Out-Symptomen immer weiter ansteigen. Nach wie vor rangiert das Burn-Out-Syndrom als Krankheitsursache immer noch hinter depressiven Verstimmungen. Dennoch: Burn-Out ist heutzutage keineswegs ein Einzelschicksal mehr, sondern betrifft immer mehr Personen.

Die Schwierigkeit der Definition bei einem Burn-Out-Syndrom

Besonders schwierig gestaltet sich die Definition des Burn-Out-Syndroms. Bereits der Name Syndrom lässt erahnen, dass es sich hierbei um eine Ansammlung der verschiedensten Symptome handelt, die jedoch auch bei anderen Erkrankungen körperlicher oder psychischer Art auftreten können. Burn-Out-Symptomen sind somit auch Depression Symptomen sehr ähnlich. In der Medizin definiert wird das Burn-Out als ein Begriff, der für verschiedene Arten von Antriebslosigkeit, Stressfolgen, aber auch Formen der Depression verwendet wird. Leitsymptom eines Burn-Out-Syndroms ist stets die große Erschöpfung, die klar im Vordergrund steht.

Auch hinsichtlich der Ursachen für ein Burn-Out-Syndrom ist sich die Medizin uneinig. Allgemein wird angenommen, dass der Erschöpfungszustand bei einem Burn-Out Syndrom berufsbedingt entstanden ist.

Jedoch kann ein Burn-Out auch außerhalb des Berufs entstehen, wie beispielsweise bei Hausfrauen oder bei Personen, die ihre Angehörigen pflegen müssen und damit großen körperlichen und seelischen Anstrengungen ausgesetzt sind.

Burn-Out-Symptome: Erschöpfung auf ganzer Linie

Erschöpft, antriebslos und müde: In den meisten Fällen beginnt so ein Burn-Out. Oftmals wird es auch nicht als solches wahrgenommen, denn zu alltäglich und banal scheinen viele der Burn-Out-Symptome. Ein Burn-Out steht für eine hohe Erschöpfung auf allen Kanälen: emotional, körperlich, in der sozialen Beweglichkeit und auf kognitivem Niveau. Dies alles sind klare Anzeichen für ein Burn-Out-Syndrom, vor allem dann, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg und in geballter Form auftreten.

Mittlerweile existieren an die 150 verschiedenen körperlichen Burn-Out-Symptome. Dies verdeutlicht, welch immenses Spektrum diese psychische Erkrankung mit sich bringen kann. Entsprechend gilt ein Burn-Out auch nicht als Diagnose, sondern als Syndrom, unter dem sich die verschiedensten Symptome zusammenfassen lassen, die ähnlich denen eines Chronischen Erschöpfungssyndroms sein können.

Abhilfe bei Burn-Out: Die Notbremse ziehen!

Sollte auch der soziale Bereich betroffen sein und damit oftmals Dinge, die eigentlich einen Ausgleich zum stressigen Alltag und zur hektischen Arbeitswelt darstellen sollten, ist Vorsicht geboten. Fehlt dem Betroffenen die Kraft, sich um seine liebsten Hobbys zu kümmern und Freundschaften zu pflegen und er möchte sich einfach nur noch in sein sprichwörtliches „Schneckenhaus“ zurückziehen, sollte man genau den Grund hierfür hinterfragen. Oftmals hilft hierbei nur ein Gang zum Hausarzt, der beim Verdacht auf Burn-Out-Symptome an einen Neurologen oder Psychiater überweisen wird.

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