Müdigkeit Ursachen: Das chronische Erschöpfungssyndrom kann schuld sein

Ständige Müdigkeit, die sich wie bleierne Schwere auf einen legt, ist heutzutage kein Einzelschicksal mehr. Immer mehr Personen fühlen sich in dieser schnelllebigen und hektischen Zeit ständig müde und ausgelaugt. Wenn auch Sie sich immer müde fühlen sollten, kann das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) die Müdigkeit Ursachen sein.

Wie äußert sich das CFS?

Die eindeutige Diagnose des chronischen Erschöpfungssyndroms gestaltet sich nicht immer als einfach, denn viele Symptome des CFS decken sich mit anderen körperlichen bzw. psychischen Erkrankungen. So klagen betroffene Personen häufig über ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit, die sich durch jeden Tag zieht. Anders als bei einer zeitlich begrenzten Erschöpfung, etwa nach großen beruflichen oder privaten Anstrengungen, ist ein Ende der dauerhaften Müdigkeit und Antriebslosigkeit beim CFS nicht in Sicht. Betroffene möchten sich daher sprichwörtlich täglich „die Decke über den Kopf ziehen“ und grenzen sich immer mehr von der Außenwelt ab. In der Folge leiden die sozialen Kontakte von CFS-Patienten erheblich.

Zu den weiteren Symptomen des chronischen Erschöpfungssyndroms zählen:

  • Ein- bzw. Durchschlafprobleme
  • Konzentrationsstörungen
  • körperliche Beschwerden

Die Diagnose CFS kann nur ein Facharzt für Psychiatrie stellen. Als erste Anlaufstelle dient betroffenen Personen in der Regel der Hausarzt, der anhand von Blutuntersuchungen und anderen Tests herausfinden kann, ob die Müdigkeit Ursachen in körperlichen Erkrankungen zu suchen sind. Wenn dies nicht der Fall ist, wird der Hausarzt den Betroffenen an einen Neurologen überweisen, der letztlich die Diagnose CFS stellen wird.

Welche Therapiemöglichkeiten stehen beim CFS zur Verfügung?

Hinsichtlich der optimalen Behandlung von CFS-Patienten sind sich Mediziner bis heute nicht über die optimale Therapieform einig. In der Regel werden mehrere Therapieansätze miteinander kombiniert, die vor allem darauf abzielen, die Symptome des CFS, also beispielsweise ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit, weitgehend zu reduzieren, sodass für betroffene Personen nach und nach wieder ein geregelter Tagesablauf möglich ist.

Medikamente können zusätzlich eingesetzt werden, um den Betroffenen zu entlasten; diese können jedoch nicht die Müdigkeit Ursachen bekämpfen.

Große Erfolge konnte man mit kognitiven Verhaltenstherapien bei der Bekämpfung vom CFS als Müdigkeit Ursache erzielen. Hierbei lernen Betroffene, mit ihrer Krankheit umzugehen und bisherige Gedanken- und Verhaltensmuster zu durchbrechen, die für die Bewältigung des Alltags destruktiv sind. Vereinfacht ausgedrückt lernen CFS-Patienten im Rahmen der kognitiven Verhaltenstherapie, mit ihrer Krankheit umzugehen und ihren Alltag neu zu strukturieren. Diese Therapieform erfordert vom Patienten jedoch aktive Mitarbeit und ein hohes Maß an Disziplin.

Begleitend zur kognitiven Verhaltenstherapie kann eine Ergotherapie zum Einsatz kommen. Hierbei werden die Teilnehmer angeleitet, ihre alltäglichen Aktivitäten besser bewältigen zu können.

Einen großen Stellenwert für CFS-Patienten nimmt zudem der Faktor Bewegung ein. Patienten sollen lernen, sich jeden Tag sportlichen Aktivitäten zu widmen. Hierdurch können zwar die Müdigkeit Ursachen nicht bekämpft werden, jedoch können die Symptome durch sportliche Aktivität deutlich abgeschwächt werden.

Verschiedene weitere Ansätze runden die Therapiemöglichkeiten bei der Bekämpfung des chronischen Erschöpfungssyndroms ab:

  • eine Umstellung der Ernährung
  • eventuell Änderung der Schlafgewohnheiten
  • zusätzliche Einnahme von pflanzlichen oder homöopathischen Mitteln
  • gezielte Einnahme von Vitaminen
  • verschiedene Medikamente

All diese Möglichkeiten können miteinander kombiniert zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität für CFS-Patienten beitragen. Grundsätzlich gilt aber, dass das chronische Erschöpfungssyndrom als Müdigkeit Ursache nicht von heute auf morgen geheilt werden kann, sondern hierfür ein vergleichsweise langer Zeitraum notwendig ist.

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